Eine Zwiebelgeschichte (Kässpatze)

Ein wenig Heimat in der fernen Landeshauptstadt, sprich es gibt Kässpatze. Um genau zu sein Ostallgäuer, was auch meiner gebürtigen Münchnerin durchaus schmeckt.

Zutaten pro Person:

  • 100g Mehl (Vollkorn)
  • 1 Ei
  • etwas Milch
  • eine Prise Salz
  • 100g Käse
  • 2 EL Butter
  • 3-4 Zwiebeln

Als erstes die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und bei niedriger bis mittlerer Temperatur langsam braun braten (etwa 1 Stunde). Nicht verwundert sein aus einem riesigen Berg Zwiebel wird ein kleine Menge perfekter Zwiebel für Kässpatze. Wer Zwiebeln frittiert, oder gar frittierte kauft gehöret an seinen Füßen über Nacht am nächsten Baum aufgehängt! Damit er über seinen Frevel nachdenken kann.

Mehl, Eier und Salz in eine Schüssel geben und durch schluckweises hinzugeben der Milch einen zähen Teig herstellen. Die richtige Konsistenz braucht etwas Übung, die Spatze sollen beim hobeln kleine Knöpfle werden. Den Teig ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Die Spatze werden mit einem Spätzlehobel in kochendes Salzwasser gehobelt. Kurz aufgekocht bis sie aufschwimmen und dann mit einer Schaumkelle in eine Auflaufform geben (kurz abtropfen lassen). Die Spatze mit gerieben Käse bestreuen und im Backrohr bei 120 Grad warmstellen. Und dann die nächste Portion hobeln und wieder einschichten und mit Käse bestreuen. Auch auf die oberste Schicht kommt Käse und dann noch die Zwiebeln, noch mal kurz ins Backrohr, aber nur so lange, dass der Käse zerläuft (in der Zeit kann man gut den Tisch decken).

Kleine Käse Information:

Ich verwende gerne nicht so würzigen Bergkäse und Romadur (bzw Limburger) in einem Verhältnis von 1 zu 1. Wenn man Weißlacker (Käse von den Nachbarn) bekommt kann man die Hälfte des Romadur damit ersetzen. Bitte kein Gouda siehe Zwiebeln wegen eventuell nötiger Bestrafung . Bergkäse oder Emmentaler sind ein gute Grundlage und je nachdem wie würzig man es mag mit Romadur und Weißlacker ergänzen.

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